| |
| Nach einer Bauzeit von nur dreieinhalb Jahren
wurde die Neue
Messe München am 12. Februar
1998 in Anwesenheit des damaligen Bundespräsidenten
Prof. Roman Herzog mit einem Festakt eröffnet.
Mit diesem Projekt hat der Messestandort München
an Qualität gewonnen und damit auch seine
nationale und internationale Position nachhaltig
verbessert. |
| |
| Der Bedarf für ein neues Messegelände
in München war mit der stetig
wachsenden Nachfrage nach Ausstellungsfläche
bereits seit 1985 absehbar. Die konkrete Verwirklichung
dieses Projekts wurde 1991 begonnen. Nachdem ein
EU-weit ausgeschriebener städtebaulicher
und landschaftlicher Ideenwettbewerb um die Gestaltung
des neuen Stadtteils Messestadt-Riem die Grundlage
für die Situierung des Messegeländes
geschaffen hatte, war in einem anschließenden
Realisierungswettbewerb am 28. Januar 1992 von
einer internationalen Fachjury das dänische
Architekturbüro Bystrup, Bregenhoj &
Partner in Kopenhagen mit dem ersten Preis ausgezeichnet
worden. Die Verwirklichung der Neuen Messe München
nach den Entwürfen der dänischen Preisträger
wurde von einer Planungsgemeinschaft bestehend
aus Architektur- und Ingenieurbüros weitergeführt. |
| |
| Die Neue
Messe München ist auf ca. 73
ha Grundfläche entstanden. Sie verfügt
zur Zeit über 16 Messehallen, davon 15 stützenfrei,
mit einer Gesamtfläche von 160.000 qm. Ein
weiterer Ausbauschritt erfolgt bis zum Jahr 2005.
Dieser umfaßt den Vollausbau der Halle C3
sowie den Neubau der Halle C4 und eines eigenen
Eingangs Nord. Damit stehen in der Neuen
Messe München dann insgesamt
180.000 qm Hallenfläche zur Verfügung.
Insgesamt ist ein Vollausbau auf 200.000 qm Hallenfläche
möglich. Die Hallen sind behindertengerecht,
zum Standbau durchgehend befahrbar und 11 bzw.
16 m hoch. Sie bieten ideale Ausstellungsbedingungen
und weitest gehende Gleichwertigkeit der Ausstellungsflächen. |
| |
| Ein großzügiges Freigelände
umfasst bis zu 280.000 qm Nutzfläche, und
hat, wie die Hallen, ein fest verlegtes Spartennetz
für flächendeckende Versorgung mit Strom,
Wasser und modernster Kommunikationstechnik bis
hin zum Breitbandkabel. |
| Die problemlose Teilbarkeit des Gesamtgeländes
für parallele oder überlappende Veranstaltungen
gewährleistet eine hohe Flexibilität
der Nutzung. |
| |
| Die Teilnehmer der Messen
in München finden im neuen Messegelände
eine gute Übersichtlichkeit und Orientierung
im Gesamtgelände und in den Hallen. Durch
die funktionale, symmetrische Anordnung der Messehallen
finden sich Besucher wie Aussteller im Gelände
leicht zurecht. Die Beschickung der Hallen erfolgt
über Beschickungshöfe direkt neben den
Hallen. Dies ermöglicht einen zügigen
Auf- und Abbau. |
| |
| Die konsequente Anwendung neuester Informations-
und Telekommunikationstechnologien eröffnete
auch für die Messewirtschaft neue Betätigungsfelder.
Aufgrund eines leistungsfähigen Hochgeschwindigkeitsdatennetzes
(ATM-Netz) zur Übertragung von Ton, Bild
und Daten stehen umfangreiche Kommunikationsmöglichkeiten
innerhalb des Geländes und in die ganze Welt
zur Verfügung. In den Eingängen, Hallen
und im Internationalen
Congress Center - ICM gibt es Info-Terminals
und Großbildanzeigen mit laufend aktualisierten
Informationen, die auch für Aussteller als
Werbeträger geeignet sind. Pro Halle sind
über 300 Fernmeldetechnik-Anschlüsse,
300 EDV-Anschlüsse sowie 80 Breitbandkabel-Anschlüsse
vorhanden. Mit diesem umfangreichen und hochmodernen
Angebot entstehen für die Messeteilnehmer
erweiterte Kommunikations- und Demonstrationsmöglichkeiten,
die das Informationsangebot der Messen erheblich
erweitern. |
| |
| Im Rahmen des Gesamtprojektes Neue
Messe München wurde auch ein
hochmodernes multifunktionales Kongresszentrum
in Bayern,
das Internationale
Congress Center München - ICM
errichtet. Mit dem ICM
gehört München zu den fünf größten
Kongreßzentren Deutschlands und steht
mit einer Kapazität von insgesamt 7.000
Sitzplätzen an zweiter Stelle. Die große
Nachfrage und die langfristigen Buchungen zeigen
deutlich, dass mit dem ICM
für den Standort
München eine Marktlücke
für große internationale Kongressveranstaltungen
erschlossen wurde.
|
| |
| Das Messegelände
liegt direkt an der Autobahn A94 mit
schneller Anbindung zum Flughafen und in die Innenstadt.
Darüber hinaus ist das Messegelände
auch mit einer effizienten U-Bahn-Anbindung und
zwei direkten U-Bahnhöfen an den Eingängen
West und Ost versehen. |
| |
| Ein umfangreiches Serviceangebot mit Läden
und Serviceunternehmen im Messegelände -
von der Bank bis zur Zimmervermittlung steht Ausstellern
und Besuchern zur Verfügung. Eine ständige
Qualitätskontrolle gewährleistet Messeservice
auf hohem Niveau. |
| |
| Ruhe- und Erholungszonen zum Entspannen tragen
zum persönlichen Wohlbefinden der Nutzer
bei: Das Atrium bildet dabei den grünen Mittelpunkt
der Messe und ist von allen Hallen direkt zugänglich.
Mehr als 20 Restaurants, Snackbars und Imbisse
bieten eine kulinarische Reise rund um den Globus. |
| |
| Eine filigrane Architektur, die ästhetische
Kombination aus Stahl, Glas und Holz, sorgen für
eine lichte, warme und sympathische Atmosphäre
in den Hallen und Gebäuden. |
| |
| Die Messe
München war sich von Anfang
an ihrer Umweltverantwortung bewußt und
hat deshalb ökologische Fragen in die Planung
der neuen Messe mit einbezogen. Obwohl gesetzlich
nicht dazu verpflichtet, begleitete die MMG das
Bauvorhaben Neue Messe München freiwillig
mit einer Umweltverträglichkeitsstudie in
der Planung und während der Bauzeit. Bereits
im Vorfeld wurden mehrere Gutachten in Auftrag
gegeben, deren Ergebnisse in die Planung und Ausführung
einbezogen wurden. Dazu gehören ein Grünanteil
im 73 Hektar großen Gesamtgelände von
17 Prozent sowie ein Blockheizkraftwerk im Bereich
des Eingangs West. Darüber hinaus verfügt
die Neue
Messe München als bislang einziges
Messegelände der Welt über die Möglichkeit
Strom aus Sonnenenergie zu
erzeugen. Ab Dezember 2002 wird mit zwei Anlagen
eine maximale Gesamtleistung von 2 Megawatt pro
Jahr erzeugt. |
| |